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Berserk - Ultimative Edition - Band 2

© MelsMangaWorld-YT
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Titel: Berserk: Ultimative Edition – Band 2

Genre: Fantasy

Text/Zeichnungen: Kentaro Miura

Verlag: Panini

Empfehlung: 16+

Preis:  19,00€

Extra: -

Seiten: 478

ISBN: 978-3741612114

Verlagsseite: Berserk - Band 2 - Panini

Erscheinungsdatum: 25.06.19

 

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Klappentext

 

Die missliche Lage um den "Schwarzen Ritter" Guts spitzt sich dramatisch zu, als die fünf Dämonen der God Hand durch die Macht des Beheliten herbeigerufen werden. Zwischen Guts und den Fünf schwingt ein unzertrennliches Band, gewoben vom unergründlichen Griffith. Das Goldene Zeitalter beginnt und wirft Licht ins Dunkel um Guts' Vergangenheit... 

 

Meine Meinung

 

Aufmachung:

„Berserk“ erscheint als neu überarbeitete Ultimative Edition, die einiges zu bieten hat. Die Reihe ist ein Großformat und hebt sich mit einem bedruckten Plastikschutzumschlag deutlich von der Masse ab. Meiner Meinung nach ist das eine sehr einzigartige Aufmachung und dient zusätzlich als Schutz. Ebenfalls wie bei "20th Century Boys" macht dieser Schutzumschlag einiges her, denn man muss keine zusätzlichen Schutzhüllen besorgen.

 

Auf dem Cover können wir den Hauptcharakter sehen, der eine Kampfposition annimmt. Es ist ein großes Schwert zu sehen, was in weiteren Verlauf der Geschichte noch wichtig wird. Darüber hinaus sehen wir, dass der Mann sehr verletzt ist, denn er hat viele Schnittwunden, sowie ein verletztes Auge. Die schwere Rüstung lässt darauf schließen, dass er schlimme Kämpfe durchlebt.

 

 Das Backcover ist in rot gehalten, was man mit Blut in Verbindung bringen kann, denn der Mann zerschlägt eine andere Person mit seinem Schwert. Dies lässt auch darauf schließen, dass der Manga sehr brutal ist und nicht für jede Zielgruppe gedacht ist.

 

Mir fällt auf, dass in diesem Band Farbseiten vorhanden sind, was ich sehr gut finde, denn sie bieten einen bunten Start in das Geschehen.

 

Zeichenstil:

Kentaro Miura hat einen sehr detaillreichen Zeichenstil, der viel für das bloße Auge zu bieten hat, denn es fällt auf, dass ihm die Arbeit mit Details sehr wichtig ist. So hebt er Dinge in den Vordergrund, die ihm in diesem Moment wichtig erscheinen.

 

Der Mangaka benutzt darüber hinaus Schraffierungen, die er an den passenden Stellen in Szene setzt, um noch mehr Perspektive in die Zeichnungen zu bringen. So erschafft er mehr Tiefe, was die Bilder automatisch realistischer und nachvollziehbarer machen.

 

Die Hintergründe sind dennoch sehr einfach gehalten. Jedoch gibt es gewisse Stellen im Manga, in dem der Hintergrund detaillierter dargestellt ist. Das ist vor allem, wenn sich die Geschichte in einem geschlossenen Raum abspielt.

 

Was mir auch noch positiv ins Auge springt ist, dass Kentaro Miura talentiert darin ist Körper richtig zu zeichnen. Er beherrscht die Anatomie wie im Schlaf, was die Charaktere positiv unterstützt, denn sie besitzen muskulöse Körper, die sie männlich aussehen lassen.

 

 

Der Mangaka setzt auf sogenannte ‚Speed Lines‘, die ihm als bedeutsames Instrument dienen um die Kämpfe authentischer und lebhafter zu machen. ‚Speed Lines‘ suggerieren eine Bewegung besser darzustellen und simplifizieren dessen Geschwindigkeit und Richtung.

 

Setting:

„Berserk“ spielt  in einer Zeit, die sehr weit zurück liegt, denn dort ist der wissenschaftliche Fortschritt noch nicht wirklich voran gekommen. Zur Fortbewegung werden Kutschen verwendet, die mit Pferden bespannt wurden. Wenn man die Geschichte einordnen würde, dann würde man sie in die Epoche des Mittelalters einreihen, denn man verbindet das Mittelalter oft mit dem Fantastischen.

 

Berserk wird dem Genre Fantasy auf alle Fälle gerecht, denn es kommt allerlei Magisches vor, sowie Dämonen und düstere Fabelwesen. Deshalb würde ich Berserk eher als Dark Fantasy Manga einstufen.

 

Neben dem Fantastischen enthält die Reihe auch sehr viel Action, denn es wird sehr viel gekämpft. Krieg gehört zum Alltag der Menschen und wird als normal angesehen.

 

Story:

Die Geschichte handelt von einem Waisenkind, das eine weniger schöne Kindheit hatte, denn er wurde von seinem Ziehvater aufgrund seiner Verkrüppelung attackiert. Daraufhin nimmt Guts sein Schicksal in die Hand und tötet ihn, worauf er wieder allein in der Welt steht. 

 

Wir begleiten Guts wie er in der Folgezeit durch das Land streift und wie er sich nach der Zeit mehreren Söldnerherren anschließt, obwohl er eigentlich Einzelgänger ist.

 

Guts möchte Rache nehmen, dafür, dass die Gotteshand und ihre zahlreichen Apostel ihm das Leben zur Hölle gemacht haben. Diese haben ihn ein magisches Brandmal auf der Haut zugefügt, was ihn als Opfer der Dämonen ausweist. Aus diesem Grund wird er von finsteren Kreaturen heimgesucht. Nun streift Guts als einsamer Schwarzer Ritter durchs Land, um Rache an Femuth zu nehmen.

 

Dennoch bleibt er nicht alleine. Guts wird schon bald von dem heiteren Elf Puck begleitet, der für ihn wie ein einziger Lichtblick seines Daseins in der Dunkelheit ist.

 

Charaktere:

Guts ist ein bekannter Söldner der von Schlachtfeld zu Schlachtfeld über das ganze Land streift. Er wurde dementsprechend auch von Söldnern aufgezogen und lernte deren Prinzipien kennen. Heutzutage sucht er immer neue Herausforderungen, die er aufs Neue meistern kann. Er ist ein Einzelgänger, was bedeutet, dass er nicht gerne mit anderen Leuten unterwegs ist und lieber sein eigenes Ding durchzieht. Dieser reist in Begleitung mit einem gigantischen Schwert, das Drachentöter genannt wird, was er immer stets über der Schulter trägt. Darüber hinaus besitzt er einen Arm aus Stahl, was ihm im Kampf sehr behilflich ist.

 

Mein Fazit:

Der zweite band von "Berserk" hat mir um einiges besser gefallen als der erste Band, denn es wurde viel mehr gekämpft und die eigentliche Handlung beginnt. Außerdem hat man ziemlich viel über die Vergangenheit von Guts erfahren, sowie Hintergründe, die die Geschichte noch interessanter machen.

 

Es wurden darüber hinaus auch neue Charaktere eingeführt, wie der stolze Mann Griffith, der Guts bei sich aufgenommen hat, weil er ziemlich überzeugt von seinen Fähigkeiten ist. Er ist der Anführer einer Gruppe von Söldnern, die sich hemmungslos in grausame Schlachten stürzen.

 

Ich muss anmerken, dass auch dieser Band von "Berserk" sehr brutal und blutig war, denn man sieht wie Körperteile abgeschlagen werden, sowie kalter Mord und Totschlag. Außerdem ist es ziemlich hart, Guts als kleines Kind auf Schlachtfeldern zu sehen, weil er völlig auf sich allein gestellt um sein Leben kämpft, um Anerkennung für seine Existenz zu erlangen.

 

Da ich ein großer Fan von Action bin, sagt mir "Berserk" sehr zu, auch wenn manche Szenen selbst für mich schwer anzusehen sind, wenn ein Soldat im Kampf fällt. Nichtsdestotrotz kann ich die Reihe an alle Leser empfehlen, die auf brutalere Geschichten stehen, in denen viel Kampf vorkommt.

 

 

 

Vielen Dank an Panini für die freundliche Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Berserk - Band 2!


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MANGACOUNTER: 1770


Das bin ich

Ich heiße Melina und bin 19 Jahre alt. Mein Hobby begleitet mich schon mehr als 6 Jahre. Ich sammel Manga und schaue darüber hinaus auch sehr gerne Anime. Durch meine große Schwester bin ich schon als kleines Kind zu Anime und Manga gekommen. Mein Traum ist es im folgenden Jahr nach Japan zu reisen. Außerdem zeichne ich sehr gerne, um meine Fantasie aufs Blatt zu bringen. Ich führe einen Kanal auf Youtube, der sich mit dem Thema Manga beschäftigt. (MelsMangaWorld)