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Ich bin eine Spinne, na und! - Band 6

© MelsMangaWorld-YT
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Titel: Ich bin eine Spinne, na und? – Band 6

Genre: Fantasy

Text/Zeichnungen: Okina Baba, Asahiro Kakashi

Verlag: Manga Cult

Empfehlung: 12+

Preis:  10,00€

Extra: -

Seiten: 178

ISBN: 978-3964332493

Erscheinungsdatum: 06.02.20

 

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Einst eine gewöhnliche Oberschülerin – jetzt eine kleine Spinne mitten in einem gefährlichen Dungeon. Gejagt von hungrigen Monstern und furchtsamen Menschen hat unsere Heldin kaum eine ruhige Minute gefunden, seit sie in einer mysteriösen Fantasywelt als hungrige kleine Spinne wiedererwacht ist. Bisher hat sie für jede Widrigkeit eine schlaue Lösung gefunden. Aber dieser riesige Drache da vorne, der könnte ein Problem werden …

 

„Ich bin eine Spinne, na und!“ erscheint hierzulande bei Manga Cult im Großformat. Dies unterstützt die hochwertige Aufmachung enorm, da ausreichend Platz geschaffen wird, um das fantastische Cover gekonnt in Szene zu setzen. Als ich das Cover das erste Mal sah, war ich direkt hin und weg von der Gestaltung.

 

Auf dem Cover ist unsere Hauptprotagonistin zu sehen, die einen warmen Wintermantel an hat. Das deutet darauf hin dass es ein wenig kälter ist. Diese ist lediglich bis zum Kopf abgebildet, sodass man ihre Augen nicht sehen kann. Im Hintergrund sehen wir ein Motiv aus dem eigentlichen Isekai-Manga. Wir sehen die kleine süße Spinne, die vor einer unbekannten Gestalt steht, die fast schon menschlich wirkt. Das Motiv wird durch einen weißen Rand umrahmt. Zusätzlich sind Spinnennetze abgebildet, die das Cover verzieren.

 

Der Klappentext hat genau die richtige Länge und verschafft dem Leser einen guten Einblick in die Geschichte, die auf ihn wartet. Dies erweckt Neugierde, sodass man sich den nachfolgenden Klappentext widmet, da man als Leser unbedingt wissen will, was passiert.

 

Außerdem enthält der vierte Band von „Ich bin eine Spinne, na und!“ eine wunderschöne Farbseite, die einen farbenfrohen Einstieg in die Welt der Spinne ermöglicht. Sie hinterlässt einen bleibenden Eindruck und erwecken Neugierde, was diese noch unbekannte Welt zu bieten hat.

 

Der Mangaka arbeitet sehr viel mit Rasterfolie, was er an den richtigen Stellen anwendet, um die Tiefe der Zeichnungen zu verstärken. Darüber hinaus verwendet er ‚Speed Lines‘, vor allem in den zahlreichen Kämpfen, bzw. wenn er schnelle Bewegungen verdeutlichen will. Diese dienen ihm als bedeutsames Instrument um die Kämpfe authentischer und lebhafter zu machen. ‚Speed Lines‘ suggerieren eine Bewegung besser darzustellen und simplifizieren dessen Geschwindigkeit und Richtung. Darüber hinaus ist der Mangaka sehr talentiert darin, Explosionen abzubilden, die er vor allem in Kämpfen einsetzt.

 

Man merkt sofort, dass genau auf jedes kleines Detail geachtet wurde, da spezielle Elemente so detailgetreu dargestellt werden. Die Art zu zeichnen ist daher keinesfalls schlicht und einfach. Jedoch kann man das nur behaupten, wenn man die anderen Monster betrachtet, denn diese sind enorm detailliert gezeichnet. Wohingegen die kleine Spinne eher simpel designed wurde.

 

Jedoch muss ich anmerken, dass der Zeichner wenig Wert auf Hintergründe setzt, denn die sind oft einfach schwarz oder weiß gehalten. Ebenfalls werden oft Schraffierungen benutzt, um den Hintergrund auszufüllen.

 

Wir begleiten Kumoko, die eine Schülerin ist, welche etwas größer ist als die anderen Mädchen aus ihrem Umfeld. Eines Tages passiert etwas Schreckliches, denn durch großes Pech stirbt sie auf tragische Weise. Kumoko wacht in einem Spinnennetz auf, was sie zunächst sehr wundert. Es wird schnell klar, dass sie als Spinne wiedergeboren wurde.

 

Nun ist sie eine kleine rosa Spinne, die jedoch nicht allein ist. Um sie herum wuseln noch weitere kleine Spinnen, die anscheinend ihre Familie sind. Es wird schnell klar, dass ihre vermeintliche Familie Kannibalen sind, denn sie essen sich gegenseitig auf. Kumoko ergreift so schnell sie kann die Flucht, um weiterhin zu überleben.

 

Ihr ist schnell klar, dass sie nun in der Nahrungskette ganz unten steht und sie sehr schwach ist, denn um sie rum leben andere Monster, die hundert Mal stärker sind als sie selber. Die Aufgabe, die ihr nun auferlegt wurde ist zu leveln, um sich in dieser Welt durchschlagen zu können.

 

Wir Leser begleiten nun das Leben, bzw. das Überleben dieser kleinen Spinne, die mit allen Mitteln versucht sich zu entwickeln und raus zu finden, was es mit dieser Welt auf sich hat.

 

Wird es Kumoko irgendwann wieder möglich sein ein Mensch zu werden oder bleibt sie für immer eine Spinne...?

 

Kumoko ist unsere Hauptprotagonistin, die uns in der Reihe begleitet. Eigentlich ist sie ein Mädchen, das ganz normal zur Schule geht. Sie hat schwarze Haare und ist größer als andere gewöhnliche Mädchen, weshalb sie sich öfters für ihre Größe schämt. Als Spinne hat sie eine rosane Gestalt und ist zunächst ziemlich winzig. Sie ist am Anfang noch komplett unwissend, jedoch hat sie Willensstärke, die ihr oftmals das Leben rettet.

Bisher gefällt mir die Geschichte echt gerne, vor allem dass die Spinne erstmal wachsen muss, um sich gegen die anderen Monster zu Wehr setzen zu können. Ich mag es nämlich nicht, wenn die Charaktere von Anfang an total stark sind. Demnach gefällt mir die Spinne sehr gut bisher. Mittlerweile kann ich sagen dass die Spinne eine enorme Entwicklung hinter sich hat, wodurch sie sich nun ein wenig freier bewegen kann, ohne sich die ganze Zeit zu verstecken.

 

Was mir mega gut gefallen hat ist die neue Handlung, die durch einen Wendepunkt eingeleitet wurde. Anscheinend ist sie nicht die einzige in dieser Welt, die eigentlich menschlich ist. Ich bin echt gespannt, wie es mit ihr und den Wesen weitergeht.

 

Das ganze Leveln hat mir bisher nicht so wirklich gefallen, da mich die ewig langen Seiten über die neuen Fähigkeiten einfach genervt haben. Jedoch empfinde ich es so, dass es in diesem Band weniger geworden ist, was mir natürlich sehr zusagt. Dementsprechend werde ich den Manga vorerst weiterlesen.

 

Mir gefallen die Kämpfe jedoch sehr gut, da die Spinne sich immer neues einfallen lässt, sodass sie weiterleben kann. Ich werde den Manga erstmal weiterverfolgen um zu schauen, ob ich ihn wirklich bis zum Ende lesen will.

 

Ich kann "Ich bin eine Spinne, na und?" an alle empfehlen, die Isekai-Manga mögen und es gerne mögen wie in einem Videospiel zu leveln!

 

Vielen Dank an Manga Cult für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplares von Ich bin eine Spinne, na und? Band 6!


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Das bin ich

Ich heiße Melina und bin 19 Jahre alt. Mein Hobby begleitet mich schon mehr als 6 Jahre. Ich sammel Manga und schaue darüber hinaus auch sehr gerne Anime. Durch meine große Schwester bin ich schon als kleines Kind zu Anime und Manga gekommen. Mein Traum ist es im folgenden Jahr nach Japan zu reisen. Außerdem zeichne ich sehr gerne, um meine Fantasie aufs Blatt zu bringen. Ich führe einen Kanal auf Youtube, der sich mit dem Thema Manga beschäftigt. (MelsMangaWorld)