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Wo die Liebe anfängt... - Band 1

© MelsMangaWorld-YT
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Titel: Wo die Liebe anfängt...

Genre: Romance

Text/Zeichnungen: Taamo

Verlag: Tokyopop

Empfehlung: 13+

Preis:  6,99€

Extra: Shoco Card

Seiten: 192

ISBN: 978-3842057241

Erscheinungsdatum: 02.03.20

 

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Seit 15 Jahren wird Mahiru mit ihrer Zwillingsschwester Mayo verwechselt und leidet darunter, dass ihre Mitmenschen Mayo hübscher als sie finden. Doch obwohl sie sich in der Rolle des hässlichen Entleins gefangen fühlt, glaubt Mahiru fest daran, dass auf etwas Schlechtes immer etwas Gutes folgt – aber auch andersherum. Daher ist sie unentwegt darum bemüht, ihr Leben im Gleichgewicht zu halten. Als sie jedoch den charmanten Aoi kennenlernt und dieser ihr auch noch seine Gefühle offenbart, befürchtet sie, dass jeden Moment die Welt untergeht …

 

Der Band erscheint in Deutschland mit einem glänzenden Cover, auf dem ein wunderschönes Motiv abgedruckt ist. Das gesamte Cover sieht sehr hell aus, was dadurch bewirkt wird, dass das Cover einen weißen Hintergrund hat. Auch die Haarfarbe der abgebildeten Protagonistin ist ein sehr helles rosa, weshalb das Cover sehr leicht aussieht. Sie hat ebenfalls Augen, die rosa sind, dementsprechend sieht sie sehr weiblich aus.

 

Im Hintergrund sieht man außerdem noch bunte Sterne, die über das Cover fliegen und sich verteilen. Sie haben auch unterschiedliche Größen, wodurch das Ganze mehr Perspektive bekommt.

 

Das Backcover hat mich wirklich überrascht, denn es zeigt ein eigenständiges farbiges Motiv, das wirklich schön aussieht. Auch dieses besteht aus eher hellen Tönen, die enorm miteinander harmonieren. Auch hier sehen wir kleine bunte Sterne, die das Motiv verzieren. Auf dem Motiv sehen wir die beiden Protagonisten, die unsere Geschichte ausschmücken.

 

Der ersten Auflage ist eine tolle Shoco Card beigelegt, die man sammeln kann. Auch diese hat ein total knuffiges Motiv, welches unsere weibliche Protagonistin zeigt. Außerdem stehen dort Informationen über die Mangaka, die doch sehr interessant sind.

 

Taamo hat einen wirklich besonderen Zeichenstil, der mich auch schon in "Haus der Sonne" begeistert hat. Sie zeichnet es vor allem aus, dass sie die Augen so anders zeichnet. Meistens wirkt es nur so als wäre das Innere gekritzelt. Jedoch erzeugen die Augen trotz dem eine enorme Ausstrahlung, die mich überzeugt hat.

 

Die Mangaka setzt auf sogenannte ‚Speed Lines‘, die ihr als bedeutsames Instrument dienen um die Kämpfe authentischer und lebhafter zu machen. ‚Speed Lines‘ suggerieren eine Bewegung besser darzustellen und simplifizieren dessen Geschwindigkeit und Richtung. 

 

Die einzelnen Charaktere sind sehr niedlich gezeichnet, vor allem die Mädchen. Die Klamotten haben ein sehr süßes Design und lassen die weiblichen Charaktere sehr mädchenhaft erscheinen. Auch die männlichen Charaktere wirken dadurch sehr jung und, da auch sie ein sehr niedliches Charakterdesign haben.

 

Darüber hinaus nutzt sie Rasterfolien und vor allem Schattierung um spezielle Stellen hervorzuheben und mehr Perspektive in ihre Zeichnungen zu bringen. Auch sie arbeitet gekonnt mit Schraffierungen, die ihre Bilder noch lebendiger machen.

 

Die Hintergründe sind sehr einfach gehalten, was mittlerweile fast ein Merkmal für Shojo-Manga geworden ist. Jedoch stört mich das überhaupt nicht, denn es passt perfekt zu den Zeichnungen und unterstützt diese enorm. Es werden Muster und Lichteffekte angewendet, um diese Leere im Hintergrund zu umgehen, was jedoch unglaublich gut aussieht und funktioniert.

 

Wir begleiten Mahiru, die ein normales Schulmädchen ist, welche ihren Schulalltag tagtäglich zu meistern versucht. Sie hat eine Zwillingsschwester, die jedoch von den meisten Leuten besser behandelt wird als sie. Weshalb sie oft zu Eifersucht tendiert und sich selbst schlecht macht. Ihr Selbstbewusstsein ist dementsprechend auch nicht wirklich groß. 

 

Sie ist deshalb der Meinung dass auf etwas Gutes nur etwas Schlechtes folgen kann, wenn es zum Beispiel um Beziehungen geht, bzw. Liebe allgemein. Diese These verfolgt Mahiru ihr Leben lang und stützt sich oft auf diese Aussage.

 

Eines Tages trifft sie einen Jungen in ihrer Schule namens Aoi, der sie anscheinend anhimmelt. Sie kann das gar nicht richtig auffassen, da sie immer negativ von sich denkt. Ihr kommt es direkt in den Kopf dass er sie bestimmt mit ihrer Zwillingsschwester verwechselt. Wieso sollte er sich in sie verlieben...?

 

Als er ihr seine Gefühle gesteht, weiß sie nicht wirklich, wie sie darauf reagieren soll, denn sie ist komplett überfordert mit der Situation. Für sie ist es etwas richtig Schlimmes, denn sie hat Angst dass nun die Welt untergeht, da ihr etwas Gutes widerfährt.

 

Hat er sie mit ihrer Zwillingsschwester verwechselt oder hat er sich doch in ihre Person verliebt...?

 

Mahiru ist die weibliche Protagonistin aus dem Manga, die am Anfang noch eine relativ schwache Persönlichkeit hat, denn sie ist ziemlich negativ eingestellt, wenn es um sich selbst geht. Sie ist nämlich der Meinung das auf Gutes immer etwas Schlechtes folgt. Davon ist sie enorm überzeugt und stützt sich in jeglichen Alltagssituationen auf diese These. Außerdem hat sie eine Zwillingsschwester namens Mayo, die in ihren Augen in allem besser ist als sie.

 

Aoi ist der männliche Protagonist in "Wo die Liebe hinfällt..." und er ist ein wirklicher Schönling. Auf ihn stehen viele Mädchen und demnach schauen ihm viele nach. Durch ein Zufall begegnet er Mahiru, an der er schnell Gefallen findet. Er versucht ihr Herz zu erobern und gesteht ihr seine Liebe.

Ich mag die Geschichten von Taamo bisher immer, zumindest die, die bisher in Deutschland veröffentlicht wurden. Da zählt vor allem "Haus der Sonne" dazu, denn ich finde die Geschichte dahinter so niedlich. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie sich die neue Reihe von ihr noch so entwickelt, da ich mir doch einiges erhoffe.

 

Der Zeichenstil macht das Ganze total süß und lieblich, weshalb die Gefühle in der Geschichte noch besser zum Vorschein kommen. Mir sind die Zeichnungen in Romance-Manga sehr wichtig, demnach hat Taamo Alles richtig  gemacht.

 

Das Einzige, das ich ein wenig bemängeln könnte ist die Protagonistin. Denn sie ist wirklich total negativ eingestellt und macht sich dauernd schlecht. Nur weil ihre Zwillingsschwester beliebter ist muss sie noch lange nicht der bessere Mensch sein. Es fällt mir einfach schwer sie zu verstehen, da ich nicht in ihrer Lage bin. Ich hoffe einfach dass sich das im weiteren verlauf der Bände noch bessert und sie sich ein wenig mehr entwickelt.

 

Vielen Dank an Tokyopop für die freundliche Bereitstellung des Rezensionsexemplares von Wo die Liebe anfängt... - Band 1!


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Das bin ich

Ich heiße Melina und bin 19 Jahre alt. Mein Hobby begleitet mich schon mehr als 6 Jahre. Ich sammel Manga und schaue darüber hinaus auch sehr gerne Anime. Durch meine große Schwester bin ich schon als kleines Kind zu Anime und Manga gekommen. Mein Traum ist es im folgenden Jahr nach Japan zu reisen. Außerdem zeichne ich sehr gerne, um meine Fantasie aufs Blatt zu bringen. Ich führe einen Kanal auf Youtube, der sich mit dem Thema Manga beschäftigt. (MelsMangaWorld)